Reviews & Previews

The Rascals - Rascalize

Universal
20. August 2008
4 von 6 Punkten

The Rascals liefern mit Rascalize ein Album im Stile des Pop Noir ab: düster, schwerfällig und leicht verstörend. Der tiefe Bass des Sängers Miles Kane ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Aura der Band. Angstschreie und schräge Gitarrenriffs, welche teilweise etwas übertrieben maskulin anmuten (Does you husband know…), komplettieren das Gesamtbild. Beschwingte Klänge sucht man dabei eher vergeblich. Nur Bond Girl erweckt ein Retro-Gefühl der 60er und 70er, was The Rascals einen gutgemeinten Vergleich mit den Ramones beschert. I’ll Give You Sympathy kann problemlos als bestes Lied auf Rascalize identifiziert werden. Unangenehm fällt die Stimme des Sängers bei längerer Hördauer auf. Auch wird Kontinuität hier großgeschrieben. Wenig Variation der Stilrichtungen und Motive verhindern die „Liebe auf den ersten Blick“. Leider, oder zum Glück, muss man sagen, dass man das Album erst nach mehrmaligem Hören einholt. Rascalize beinhaltet nichts grundlegend Neues, doch wird Altes recycelt und originell umgesetzt.
sung

 

01.12.2008

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