Plastic Tears - Nine Lives Never Dies
Propaganda Records
23 September 2009
6 von 6 Punkten
Mit Nine Lives Never Dies präsentieren Plastic Tears ihr erstes Album seit neun Jahren, und diese Scheibe ist einfach fantastisch. Glamrock mit einer gehörigen Portion Rock’n’Roll und sehr vereinzelten Anleihen aus anderen Genres kommt wie ein Virus über mich – Heilung ausgeschlossen und auch gar nicht nötig.
Ich kann mich kaum entscheiden, welche Songs ich als besonders hörenswert anführen sollte. Die Musik macht einfach Spaß, verliert dabei inhaltlich nie den Bodenkontakt zu Personalität und Wirklichkeit und weist vor allem absolut ohrwurmträchtige Refrains auf, die man erstmal wieder loswerden muss… Sänger Miqus Stimme fügt den tollen Kompositionen einen unterschwelligen Sexappael hinzu, der an einen Jaguar (die Katze und das Auto) denken lässt.
Um mich aber bei 13 hervorragenden Songs doch ein wenig festzulegen, empfehle ich zum Reinhören Tainted Memories, Sweet Summer Suicide und Underworld Angels, deren Letzter allein beim Lesen des Titels immer wieder einen Ohrwurm auslöst.
Das Warten hat sich gelohnt!
apae







