Tracedawn - Tracedawn
Drakkar / Sony BMG
22. August 2008
5 von 6 Punkten
In letzter Zeit erfreut sich melodischer Deathmetal in Finnland immer größerer Popularität, so ist es nicht verwunderlich, dass manch eine Band eben jener Stilrichtung zu uns hinüberschwappt.
Was bei Tracedawn als erstes auffällt, ist das spielerisch recht hohe Niveau. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Jungs im Durchschnitt gerade einmal 18 sind, dann bleibt einem das "so extrem anders sind die eigentlich nicht" doch im Halse stecken. So jung und schon so versiert: Respekt!
Modern, experimentierfreudig, dem "alten" Heavy Metal aber mit größter Wertschätzung begegnend, folgt hier ein Kracher dem anderen. Auch inhaltlich hat das mit dem Bandnamen betitelte Album Substanz.
Produziert wurde es unter der Leitung Nino Laurennes (u.a. Stratovarius, COB), der große Stücke auf den jungen 6er hält. Auch Mix und Mastering lagen in berühmten Händen: Mikko Karmila und Mika Jussila aus den Finnvox-Studios.
Fazit: selten hat ein Debüt-Album derart eingeschlagen!
mica






