Katatonia – Dead End Kings

Peaceville (Edel)
24. August 2012
5 von 6 Punkten 

Drei Jahre sind seit "Night Is The New Day" vergangen und mit Dead End King als nächstem Entwicklungsschritt stellen Katatonia nun ihren neunten Silberling in die Läden und zeigen erneut, wie düsterer melancholischer Metal in hoher Qualität klingen kann.
Düster und bedächtig kommt dieses Album daher, kräftige Gitarrenriffs sind hier etwas weniger vertreten als auf den Vorgängern, man versucht mit purer Melancholie in das Bewusstsein des Hörers einzudringen, was auch ganz gut gelingt, aber auch etwas, sagen wir, schmalzig wirken kann. Es ist eine Scheibe, auf die man sich einlassen muss, angefüllt mit schweren schönen Melodien, mal recht eingängig, mal etwas komplexer. Mal etwas rockiger, mit ausgeprägten Drums und Gitarrenriffs, meist aber ruhig gehalten und immer mit dem genial dazu passenden Gesang von Jonas Renkse.
Für alle, die mal abschalten wollen, oder was Andächtiges zum Nachdenken suchen, wunderbar geeignet, für Fans der Band sowieso ein Muss. 

agla

 

01.04.2013

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